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Schweiz – Auswandererland Nr. 1 - beliebt auch bei Medizinern

Wie das Statistische Bundesamt kürzlich berichtete, bleibt die Schweiz auch weiterhin das beliebteste Auswandererland für die Bundesbürger. Erst an zweiter bzw. dritter Stelle folgen die USA und Australien.

2015 (neuere Zahlen liegen derzeit nicht vor) siedelten 18.266 deutsche Staatsbürger in die Alpenrepublik über, mehrheitlich aus beruflichen Gründen.

Als Motive werden neben dem hohen Lebensstandard mit attraktiven Freizeitaktivitäten vor allem besser bezahlte Arbeitsplätze und geringere Steuern genannt. Dies führt –trotz hoher Lebenshaltungskosten – per saldo zu höheren Nettoeinkommen als in der Bundesrepublik.

Davon haben sich in den letzten Jahren auch zahlreiche Mediziner aus der Bundesrepublik überzeugen lassen. Laut Schweizer Ärztestatistik (FMH) stieg ihre Zahl allein zwischen 2013 und 2016 um über 1.000 und liegt nun bei 6.764. Damit bleiben Ärztinnen und Ärzte aus Deutschland die stärkste Ausländergruppe und stellen insgesamt rd. 19% aller berufstätigen Ärzte in unserem Nachbarland. Und die Nachfrage bleibt weiterhin sehr hoch, sowohl im stationären als auch- und zunehmend - im ambulanten Bereich.

Inwieweit es sich hier um eine echte Auswanderung handelt, oder ob einige der Ärzte nach einiger Zeit wieder in die Bundesrepublik zurückkehren, lässt sich aus der Statistik nicht ablesen und bedürfte einer vertieften Analyse.

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